Helfen Sie uns!

Wir sind ganz normale Menschen, die - wie viele - die Idee hatten, dass es Zeit ist, etwas zurück zu geben. Uns geht es gut und deshalb wollen wir Gutes tun.

Geld spenden reicht uns nicht- wir möchten selbst etwas beitragen. Mit unseren speziellen Kenntnissen und Kontakten machen wir aus Zeit Geld. Und haben 2005 Ehrensache e.V. gegründet.

Seit 2009 haben wir ein Hauptprojekt. Wir ermöglichen hiermit bis zu 5 Kindern eine wöchentliche Musiktherapiestunde am Sozialpädiatrischen Zentrum der Charité in Berlin. Die von uns bezahlte Musiklehrerin - Karin Beilfuss - arbeitet wöchentlich mit den Kindern, natürlich in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten.

Eine Musikstunde kostet 40€. Wenn Sie Lust haben, ubterstützen Sie eines unserer Kinder.
Wir sind mehr als dankbar über jede Spende, denn jede einzelne Stunde hilft den Kindern.

Ihr Ehrensache e.V

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Ein Erfahrungsbericht (von unserer Musiklehrerin):

Ein zweijähriger Junge, Alexander, (Name geändert) kam mit einem William- Beuren Syndrom zur Welt. Alexander konnte noch nicht laufen und sprechen als die Therapie begann, hat sich aber im Verlauf der Therapie in seiner persönlichen Entwicklung gut stabilisiert, er läuft, spricht einzelne Wörter und ist insgesamt selbstbewußter geworden, so daß er beispielsweise nun alleine in die Musiktherapie kommt (in den ersten Monaten war seine Großmutter unterstützend in der Therapie mit dabei). Er hat große Freude besonders am Singen und Tanzen und hat zusehends seine Möglichkeiten erweitert, in der musikalischen Improvisation mit mir im Kontakt zu sein. Ich bin der Meinung, daß nach einem Jahr die Therapie gut abgeschlossen werden kann. Ich denke, daß Alexander nun so weit ist, daß er in Zukunft gut von einem musikalischen Angebot in einer kleinen Gruppe profitieren könnte.

Das zweite Kind  ist Nick (auch hier Name geändert), ein mittlerweile 11 jähriger Junge, der aus ungeklärten Gründen mit einer starken geistigen und körperlichen Behinderung geboren wurde. Nick spricht bis heute nicht, lautiert aber ausdrucksstark. Er war in den ersten Lebensjahren ein recht apathisches Kind und ich habe ihn als sehr zurückgezogen, tendenziell depressiv kennengelernt. Er zeigte wenig Aktivität nach außen, bei Aufregung wird er manchmal autoaggressiv. Nick ist im Verlauf der Therapie immer aktiver geworden, er liebt es, die Pauke und Klavier zusammen mit mir zu spielen. Auch im Alltag ist Nick in den letzten Monaten selbständiger geworden, er zeigt mehr eigene Initiative beim Essen, Spielen, geht verstärkt auf Menschen und Dinge zu. Seine Mutter, die alleinerziehend ist, und seine Einzelfallhelferin sind sehr zufrieden mit seinen Fortschritten. Auch die zuständige Ärztin äußert sich sehr positiv über seine Entwicklung.